NDR-Rundfunkrat verteidigt Fake News zu afrikanischen Migranten

Kürzlich wurden zwei meiner Programmbeschwerden zur falschen Verwendung des Flüchtlings-Begriffs vom NDR-Rundfunkrat abgewiesen. In diesem Fall gehe ich soweit zu sagen, dass der NDR-Rundfunkrat wohl in voller Absicht Fake News aus seinem Hause verteidigt bzw. unterstützt.

Denn die Sachlage ist eindeutig: Der stellvertretende Chef-Redakteur von ARD-aktuell – Marcus Bornheim – hatte in seiner ersten Stellungnahme selbst zugegeben, dass die meisten afrikanischen Migranten, die von der tagesschau als ‚Flüchtlinge‘ bezeichnet werden, gar keine Chance auf Anerkennung als Flüchtlinge haben, sondern vielmehr auf ein besseres Leben in Europa hoffen. Vor diesem Hintergrund macht es keinen Sinn, die afrikanischen Migranten als ‚Flüchtlinge‘ zu bezeichnen. Im Prinzip handelt es sich um ein indirektes Schuldeingeständnis.

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Bullshit von der ZEIT zur Rassenlehre

In der ZEIT ist vor wenigen Tagen ein Artikel zur Rassenlehre erschienen. Er trägt den vielsagenden Titel „Die Rückkehr einer Bullshit-Wissenschaft“. Der Gastautor Gavin Evans möchte wohl Werbung für sein Buch machen und wird dabei von der ZEIT unterstützt.

Leider handelt es sich bei dem Artikel selbst um großen „Bullshit“, man könnte sogar von glatten Fake News sprechen. Die Gegenbeweise, die angeführt werden, sind nämlich absolut lächerlich und vor allem intellektuell unredlich. Der Artikel strotzt außerdem vor gehässiger und pseudo-aufklärerischer Rhetorik à la die Gegenseite ist das pure Böse und total unwissenschaftlich und so weiter…

Ich möchte hiermit einen kleinen Beitrag zur Aufklärung leisten.

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WDR: Programmbeschwerde zum Gender Pay Gap erfolglos

Der WDR hat über meine Programmbeschwerde zum Thema Gender Pay Gap entschieden. Der WDR-Rundfunkrat kam bei 52 anwesenden Mitgliedern einstimmig bei zwei Enthaltungen zu dem Beschluss, dass in dem kritisierten Beitrag „#kurzerklärt Gender Pay Gap“ vom 17. März 2017 nicht gegen den Programmgrundsatz der Sachlichkeit verstoßen wurde. Begründung: Fehlanzeige. Man hat nicht einmal versucht, auf meine sachlichen Einwände einzugehen.

Der WDR-Rundfunkrat hat somit ein weiteres Mal bewiesen, dass die Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten völlig versagen. Was ist aber ein „unabhängiger“ ÖR wert, wenn die Gremien, die die sachliche und neutrale Berichterstattung sicherstellen sollen, selbst nicht unabhängig und neutral sind?

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Rundfunkrat des SWR: Falsche Behauptung ist innere Wahrheit

Endlich hat der SWR-Rundfunkrat über meine Programmbeschwerde zum Fall Jack Johnson entschieden. Meine Beschwerde wurde zurückgewiesen.

Die Begründung ist kurios: Ob die Aussagen von der Pfarrerin objektiv richtig seien, spiele keine Rolle, da es sich um eine Verkündigungssendung handele, bei der es nicht um abprüfbare, sondern um „innere Wahrheiten“ und die „persönliche Haltung“ der Verkündiger gehe.

Ich berichtete erstmals über meine Beschwerde am 17. Juli 2017 und dann am 11. August 2017 über die erste Stellungnahme vom SWR.

In dem von mir kritisierten Radio-Beitrag der evangelischen Pfarrerin Ilka Sobottke ging es um den Fall Jack Johnson: Er hatte als schwarzer junger Mann in den USA einen weißen Polizisten erschossen und musste dafür Jahrzehnte ins Gefängnis. Die Pfarrerin dichtete in ihrem Beitrag die Falschinformation hinzu, dass sich damals „irgendwie“ ein Schuss gelöst hätte. Meine Recherchen weisen indes darauf hin, dass es nicht einmal Jack Johnson selbst jemals so dargestellt hat. Frau Sobottkes Beitrag baute jedoch wesentlich auf diese Falschinformation auf, um Mitleid mit dem vermeintlich zu Unrecht verurteilten Jack Johnson und den Schwarzen im Allgemeinen zu wecken. Über das Leid des erschossenen Polizisten und seiner Hinterbliebenen – unter anderem sein damals 7jähriger Sohn – verlor die Vertreterin der evangelischen Kirche hingegen kein Wort.

[Mit Nachtrag.]

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ZEIT, FAZ und die angebliche Gewalt gegen Flüchtlinge

In den letzten Tagen macht mal wieder die Meldung von angeblich gestiegener flüchtlingsfeindlicher Gewalt die Runde. Ich habe mir die Datengrundlage einmal genau angesehen. Fazit: Bei der Mehrheit der angeblichen Übergriffe auf Flüchtlinge handelt es sich in Wahrheit um Meinungsverbrechen.

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